Tischtennis spielen im Leipziger Süden

Hey, erzähl mal… mit Volker Heyne

In den letzten Jahren bzw. Jahrzehnten ging alles immer schneller. Der Fortschritt ging weiter und weiter und wir schauten dabei immer in die Zukunft. Das ist auch gut so, aber die letzten Wochen haben uns gezeigt, dass wir nicht unverwundbar sind und dass jetzt der Moment gekommen ist, um mal auf die Bremse zu treten. Wir haben das auch gemacht und anstatt den Blick nach vorn, eher einen Blick in die Vergangenheit geworfen. Dabei ist eine neue Reihe entstanden: „Hey, erzähl mal!“

Mitglieder, die schon sehr lange Zeit ein Teil unseres Vereins sind, erzählen uns, wie sie zum Tischtennis gekommen sind, was sie an unserem Sport begeisterte und was sich im Laufe der Zeit am meisten verändert hat oder eben auch, was gleich geblieben und warum gerade das auch gut so ist.

Den Anfang macht ein wahres Urgestein, unser Ehrenmitglied und zugleich ältestes Sektionsmitglied Volker Heyne.

Hey, erzähl mal …

1. Stell dich doch kurz vor! 

Mein Name ist Volker Heyne. Ich bin am 7.April 1937 geboren. Seit April 1954 bin ich Mitglied bei Turbine Leipzig. Ich habe 32 Jahre in der 1. Mannschaft Fußball gespielt bis ich 1976 mit Tischtennis anfing.

2. Wie bist du zum Tischtennis gekommen?

Bei Turbine gab es noch gar kein Tischtennis. Ich habe mit 3 Arbeitskollegen 1976 einen TT Zirkel gegründet. Zu Beginn waren 12 Lehrlinge dabei. 

3. Was macht dir am meisten Spaß beim Tischtennis? 

Wir hatten viel Spaß beim Spielen. Wir entdeckten aber auch den Spaß an den ernsteren Seiten des Tischtennis und nahmen aktiv am Punktspielbetrieb der Stadt Leipzig teil. Die Punktspiele machten uns sehr viel Spaß und somit spielten wir 4 Gründungsmitglieder 38 Jahre zusammen als Mannschaft der BSG Turbine.

4. Was ist der größte Unterschied vom Tischtennis
heute zum Tischtennis als du begonnen hast? 

Wir vier spielten nicht nur zusammen Tischtennis, sondern feierten auch viel zusammen. Außerdem machten wir auch viele schöne Reisen zusammen mit unseren Ehepartnern. Das machen wir heute noch zusammen, obwohl wir schon eine Weile nicht mehr zusammen Tischtennis spielen. 

5. Was ist das Besondere an unserem Verein?

Zu DDR – Zeiten waren Vereinsportfeste eine jährliche Tradition. Dabei nahmen alle Sektionen des Vereins teil. Das förderte Achtung und Freundschaft unter den Mitgliedern.

6. Was wünschst du dir für unsere Sektion? 

 Die umsichtige Arbeit mit dem Nachwuchs der Sektion sollte so weitergehen. Bisher gibt es einen guten Stamm und erste gute Ergebnisse sind erzielt worden. Es wäre schön, wenn bald unser Nachwuchs eigene Punktspiele bestreiten könnte. 

7. Was würdest du uns noch erzählen? 

Ein besonderes Dankeschön an den Vereinsvorstand von Turbine Leipzig e.V. und an die Leitung der 8. Grundschule für die optimalen Spiel und Trainingsbedingungen.

Noch ein kleiner Faktencheck!

Erzähl mal:

Entweder … oder …?